Schlachthof Bamberg: schnelle Gewerbeflächen für lokale Betriebe

Bambergs einzigartigen Charakter zu bewahren und zukunftsfähig zu gestalten, leitet mein politisches Handeln!

Bamberger Betriebe brauchen Raum – und eine verlässliche Perspektive

Bambergs wirtschaftliche Zukunft entscheidet sich auch an der Frage: Gelingt es uns, wachsenden Betrieben in der Stadt Raum zu geben? Immer mehr Unternehmen signalisieren, dass sie investieren, modernisieren und Arbeitsplätze schaffen möchten – doch es fehlt an geeigneten Flächen. Die Folge: Der Blick wandert zunehmend in den Landkreis. Diese Entwicklung gefährdet nicht nur die wirtschaftliche Substanz Bambergs, sondern auch unsere Position als attraktiver Standort.

Als Oberbürgermeisterkandidat der SPD ist es mir ein zentrales Anliegen, hier klare Antworten zu geben. Wir brauchen eine aktive Flächenpolitik, die vorausschauend handelt.

 

Das Schlachthofgelände: eine strategische Chance für unsere Stadt

Das Gelände rund um den alten Schlachthof ist im Eigentum der Stadt, hervorragend angebunden und für eine gewerbliche Nutzung prädestiniert. Bereits in der Vollsitzung Ende Mai habe ich für die SPD-Fraktion deutlich gemacht, dass wir dieses Potenzial endlich nutzen müssen.

Ich setze mich dafür ein, die ausstehenden Bodenuntersuchungen zügig abzuschließen, rund drei Hektar für gewerbliche Nutzung freizugeben,
ein transparentes Interessenbekundungsverfahren für Bamberger Unternehmen zu starten und etwa einen Hektar für kommunale Bedarfe zu sichern – insbesondere für die Erweiterung der Feuerwehr und Flächen für Bamberg Service.

Eine rein städtische Nutzung ist angesichts der finanziellen Rahmenbedingungen nicht realistisch – wir brauchen ein ausgewogenes Verhältnis von öffentlichem Bedarf und wirtschaftlicher Entwicklung.

Wirtschaftsförderung mit Weitblick

Ich spreche mich klar gegen langwierige Verfahren wie Architektenwettbewerbe aus, die vor allem Zeit kosten – Zeit, die unsere Unternehmen nicht haben. Wir müssen jetzt handlungsfähig sein. Auch mit Blick auf mögliche Investitionsprogramme von Bund und Land ist es entscheidend, dass Bamberg vorbereitet ist.

Ein Modell, das ich ausdrücklich unterstütze, ist die Vergabe der Gewerbeflächen im Erbbaurecht: So bleibt das Eigentum bei der Stadt, gleichzeitig können Unternehmen mit geringeren Anfangsinvestitionen planen und Pachtkosten geltend machen.

Fazit

Wenn wir es ernst meinen mit dem Wirtschaftsstandort Bamberg, dann dürfen wir diese Chance nicht verstreichen lassen. Das Schlachthofgelände ist kein abstraktes Planungsprojekt – es ist eine konkrete Möglichkeit, unserer Stadt wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen und zugleich kommunale Infrastruktur sinnvoll zu ergänzen. Dafür stehe ich als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters.

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